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Standmixer kaufen – worauf sollte man achten?

Standmixer kaufenWer sich entscheidet einen Standmixer für die tägliche Zubereitung seiner Smoothies anzuschaffen, wie natürlich auch unzähliger anderer Getränke und Speisen, sollte vor dem Standmixer-Kauf natürlich einige wesentliche Dinge berücksichtigen, da sich die Mixer in ihrer Funktion und ihren Einsatzgebieten durchaus von Modell zu Modell stark unterscheiden können. Umfangreiche Informationen zu Anwendungsbereichen, Leistung, Funktionen sowie verwendete Materialien findet ihr in unseren Standmixer Testberichten, welche als solide Grundlage für den Kauf des passenden Standmixers dienen sollen.

Standmixer kaufen – das gilt es zu beachten

Ganz klar an Nummer eins der Kaufentscheidung sollte die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Standmixers stehen, welche anhand der Kraft des Motorblocks, angegeben in Watt, sowie der Drehzahl-Geschwindigkeit der Klingen, gemessen an den Umdrehungen pro Minute der Messer, definiert wird. Denn das endgültige Mixergebnis des jeweiligen Mixgutes ist das entscheidende Kriterium ob mein Standmixer meinen Ansprüchen auch rundum gerecht werden kann. Ein perfekter Smoothie sollte jedenfalls faserfrei, sämig und cremig gemixt werden können, um einen angenehmen Trinkgenuss des perfekt gemixten Blattgrüns, des Gemüses, des Obstes oder der Früchte zu garantieren und um all seine gesundheitlichen Vorzüge zu entfalten. Richtig Leistungsstarke Standmixer, wie beispielsweise der Vitamix Professional 750 schaffen es sogar extrem schwer zu mixende Zutaten zu zerkleinern, etwa einen harten Avocadokern oder wie erwähnt ein faserreiches Blattgrün. In den einzelnen Testberichten haben wir die verschiedenen Mixer einmal etwas genauer unter die Lupe genommen und diese anhand verschiedener Kriterien bewertet und das Ergebnis in einer Bestenliste veröffentlicht.

Leistung in Watt

Erster und leicht zu messender Faktor der Leistung eines Mixers ist jeweils die angegebene Anzahl seiner Watt. Gewöhnliche Haushaltsmixer bringen es auf Maximum 600 bis 800 Watt Leistung, welche letzten Endes eindeutig zu gering ist um alle Einsatzgebiete eines starken Standmixers abzudecken. Wer kennt nicht die vergeblichen Versuche mittels eines herkömmlichen Küchenmixers oder gar eines Stabmixers eine homogene Paste, beispielsweise die Kichererbsen für einen Hummus zu zerkleinern, oder einen Grünen Smoothie zu einem fein gemixten, flüssigen Getränkes, frei von groben Stücken zuzubereiten, die Zutaten aber entweder an den Klingen des Mixers verkleben oder sonst wo im Mixbehälter haften bleiben. Nicht allzu selten bleibt es hier bei einem einmaligen Desaster, denn ein zweiter, von vornherein zum Scheitern verurteilter Mixversuch wird in diesem Einsatzgebiet keiner stattfinden. Die Umsetzung der angegebenen Watt sollte jedoch auch letzten Endes bei den Klingen landen, was aber nicht immer der Fall ist, weshalb die Leistung in Watt nur eine Konstante darstellt. Bevor ihr also loszieht um einen Standmixer zu kaufen, gilt es jedenfalls zu überlegen, für welche Einsatzgebiete das jeweilige Gerät zukünftig genutzt werden soll.

Leistung an Hand der Geschwindigkeit

Gemessen wird die Leistung der Geschwindigkeit eines Standmixers natürlich an seinem Herzstück, den Messerklingen, welche durch den kraftvollen Motorblock in Bewegung gesetzt werden. Da die Angabe der Drehzahl der Messer jedoch immer vom Hersteller des jeweiligen Standmixers angegeben wird, welche aus verschiedenen Test der Mixer bestimmt werden, kann beispielsweise von der Drehgeschwindigkeit der Klingen ohne Mixgut im Mixbehälter nicht auf dessen Leistung bei Einsatz eines gefüllten Mixbehälters geschlossen werden. Maßgeblich ist die Drehgeschwindigkeit im Einsatz eines gefüllten Mixbehälters mit der maximal erreichbaren Laufzeit des Motors.

Welche Drehgeschwindigkeit wird benötigt?

Um das Mixgut zu der gewünschten Konsistenz zu zerkleinern, ist die Drehgeschwindigkeit der Messer, zusammen mit der Kraftdes Motors, der diese antreibt, entscheidend.
Nur eine hohe Geschwindigkeit der MesseBianco Primo Edelstahl Messerrklingen schafft auch schwer zu mixende Zutaten perfekt zu verarbeiten. Speziell bei den Grünen Smoothies, beispielsweise beim Mixen von Spinat, ist eine schnelle und kraftvolle Messerrotation von Nöten, um das Mixgut faserfrei, sämig und cremig zu verarbeiten um einen angenehmen Trinkgenuss zu garantieren. Aber auch um all die gesundheitlichen Vorteile der grünen Smoothies vollauf auszukosten, wird eine schnelle Zerkleinerung des Blattgrüns benötigt, da sein enthaltenes Chlorophyll erst ab einer gewissen Drehgeschwindigkeit der Messer freigesetzt wird. Grundsätzlich ist eine höhere Drehgeschwindigkeit der Messerklingen von Vorteil, zu beachten aber auch ob diese dann letzten Endes auch beim Blattgrün ankommt, sprich in vollem Einsatz umgesetzt werden kann. Zahlen von Minimum 24.000 Umdrehungen in der Minute seien nötig um eine optimale Verarbeitung von Grünen Smoothies in punkto Konsistenz und gesundheitlicher Wirkung zu erzielen.

Der Leistungstest gibt de einzige Gewissheit

Egal was der Hersteller über sein Produkt angibt, wozu dieses in der Lage sei, unter dem Strich kann nur der Leistungstest eines Standmixers bei voller Belastung Aufschluss über seine tatsächliche Leistung geben. Herauszufinden ist dies ganz einfach durch einen Mixversuch mit verschiedenen Zutaten die zerkleinert werden sollen, das Resultat gibt dann den Aufschluss über die wahre Leistungskraft des jeweiligen Standmixers. Dementsprechende Informationen von Kunden welche verschiedene Modelle bereits in Anwendung haben finden sich natürlich in unseren Testberichten.

Wie sicher ist so ein leistungsstarker Standmixer?

Ein Küchengerät mit solch einer Leistungskraft muss natürlich auch dementsprechend sicher sein. Zu beachten gelten beim Kauf eines Standmixers folgende Punkte:

  • Der Standmixer sollte auch bei vollem Einsatz fest und sicher stehen
  • Der Standmixer sollte mit einem Überhitzungsschutz, sowie einem Überlastungsschutz ausgestattet sein
  • Der Standmixer sollte mit einem Sensor für den Mixbehälter ausgestattet sein, der erkennt ob der Behälter richtig aufgesetzt wurde, bzw. eingerastet ist, und nur dann in Betrieb genommen werden kann

Des Weiteren sollte nicht zu viel Mixgut in den Mixbehälter gefüllt werden, um ein überlaufen zu vermeiden, was bei heißen Flüssigkeiten zu gefährlichen Verbrennungen führen kann. Immer zuerst die Bedienungsanleitung des Standmixers lesen, in dem vom Hersteller die maximale Füllmenge des entsprechenden Standmixers empfiehlt. In den einzelnen Reviews gibt es zu fast allen Standmixern einen Link zu der Bedienungsanleitung des jeweiligen vorgestellten Standmixers.

Die Anordnung der Klingen

Vitamix Professional 750 Standmixer Messer
Vitamix Professional 750 Standmixer Messer

Neben der Kraft des Motors und der Geschwindigkeit der Klingen, spielt die Anordnung der Messerklingen eine entscheidende Rolle, ob das Mixgut auch ideal während des Mixvorganges an die Klinge herangeführt werden kann. Meist sind die Klingen eines Standmixers so konzipiert, dass dieser Vorgang ohne Eingreifen in den Mixablauf automatisch von dem Mixer selbst erledigt wird. Hierfür voreingestellte Programme erleichtern bzw. übernehmen das Mixen vollautomatisch, die besseren Standmixer haben verschiedene Programme für die Zubereitung von unterschiedlichen Mixergebnissen wie etwa dem der Grünen Smoothies oder eines leicht zu mixenden Fruchtsmoothies. Zusätzlich ist im Lieferumfang von fast allen Standmixern ein Stampfer enthalten, der es ermöglicht während des Mixvorganges das Mixgut sicher an die Klingen heranzuführen, falls dies nötig sein sollte.

Qualität der Messer

Neben der Anordnung der Messerklingen ist natürlich bei einem solchen Standmixer auch deren Qualität ein maßgeblicher Faktor, ob sie es denn auch schaffen das Mixgut optimal zu zerkleinern. In den mittleren – sowie oberen Preissegmenten der Standmixer bestehen die Klingen fast immer aus hartem Edelstahl (HCS – japanischem Hartstahl).

Zusammenspiel von Messer und Motor

Letzter Punkt zur Leistung der Messer ist deren Zusammenspiel mit dem Motor, bzw. der Übertragung der Motorleistung auf die Klingen, die dann auf das Mixgut treffen. Nur einen starken Motor, der es nicht schafft all seine Leistung auf die Messer zu übertragen, bringt im Endeffekt nicht die gewünschten Resultate. Nur eine optimale Verschmelzung aller einzelnen Teile eines solchen Standmixers garantieren auch perfekte Mixergebnisse.

Anhand all dieser komplexen Komponenten eines solchen Standmixers wird einem schnell bewusst auf welch ausgeklügelte Ingenieurskunst man hier in seiner eigenen Küche trifft.

Plastik oder Glas? Der Mixbehälter

Wer häufig, vielleicht auch täglich, mit seinem Standmixer leckere Smoothies und allerlei andere Köstlichkeiten zubereitet, wird mit ihm häufig zu tun haben – dem Mixbehälter. Hier stellt sich dann die Frage der Beschaffenheit eines solchen.

Warum verwenden die Hersteller von Standmixern im oberen Preissegment (oftmals auch im mittleren) immer Mixbehälter aus Kunststoff?

Der Grund hierfür ist ein ganz einfacher, bei den enormen Leistungen eines solchen Standmixers wird eine Bruchgefahr des Mixbehälters aufgrund seines Materials vermieden, da bei dem verwendeten Kunststoff Tritan im Vergleich zu einem Glasmixbehälter nicht das Risiko besteht zu springen oder zu zerbrechen, beispielsweise durch Hitze oder herumschleudernde Fremdgegenstände (versehentliches vergessen eines Metalgenstandes im Mixbehälter, beispielsweise eines Löffels). Ein Mixbehälter aus Glas ist sicherlich optisch ansprechender als ein Mixbehälter aus Kunststoff, doch zu bedenken gilt ebenfalls die Handhabung eines solchen, da Glas eindeutig mehr wiegt wie Kunststoff. Alleine der leere Glasbehälter kann schon einmal bis zu 3 Kilogramm auf die Waage bringen, das Mixgut noch gar nicht miteingerechnet.
Zusammenfassend sind die Sicherheit und die leichtere Handhabung die überzeugenden Gründe der Materialwahl eines solchen Mixbehälters.
Viele Nutzer wollen jedoch einen Standmixer kaufen, dessen Mixbehälter frei von BPA ist, deshalb verwenden manche Hersteller von Standmixern Behälter mit BPA und alternativ mit BPA-freiem Kunststoff. Mehr dazu unter dem Beitrag: Was bedeutet „BPA frei“?

Einsatzgebiete eines Standmixers

Der wohl erste Grund überhaupt einen Standmixer zu kaufen, sind das breite Spektrum der Einsatzgebiete, die ein solcher Mixer abdecken kann. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind so vielfältig, aber nicht von allen Standmixern auch zu bewerkstelligen. Vor dem Kauf eines Standmixers gilt es sich im Klaren zu sein, wohin die Reise gehen soll, welchen Anforderungen soll mein Mixer gewachsen sein. Ein Mixer für wenige Euro wird nicht in der Lage sein einen perfekten grünen Smoothie oder einen homogenen Hummus zuzubereiten. Grund hierfür sind die oben erwähnten Kriterien in punkto Leistung und Konzipierung eines guten Standmixers.
Wem es ausreicht, täglich leicht zu mixende Getränke, Pasten und Saucen zu verarbeiten, der ist mit Standmixern aus dem sogenannten Einsteigerbereich gut beraten, allen anderen, die mehr von einem solchen Gerät erwarten und fordern, sollten gleich zu einem Standmixer im mittleren Preissegment oder zu einem Profi-Standmixer greifen, denn nur ein solcher Standmixer kann auch den hohen Anforderungen gerecht zu werden.

Ein leistungsstarker Standmixer, wie es etwa der Bianco Forte oder der OmniBlend V ist, zerkleinert, mixt, schrotet, hackt, malt oder püriert jegliches Mixgut nach Wunsch und Laune. Ein richtig guter Standmixer kennt keine Grenzen, folgende Zutaten werden mit Leichtigkeit verarbeitet:

  • Blattgrün wie etwa Spinat oder Grünkohl zu grünen Smoothies
  • Obst und Früchte wie Apfel, Banane, Ananas, Trockenfrüchte zu leckeren Fruchtsmoothies oder Fruchtsäften
  • Pflanzliche Milch wie Mandelmilch oder Sojamilch
  • Suppen und Saucen
  • Dips und Aufstriche
  • selbsthergestelltes Eis (aus gefrorenen Früchten)
  • crushed Eis für Cocktails und Drinks
  • Nüsse für Nussmus (Mandelmus)
  • Getreide für Mehl
  • Teig für Brot, Kuchen und Torten

Über welche Funktionen verfügen Standmixer?

Neben den Einsatzmöglichkeiten bieten gute Standmixer viele Funktionen an, die einem den Mixvorgang enorm erleichtern und diesen auch mit ein oder zwei Knopfdrücken komplett übernehmen.
Viele Standmixer haben bereits vorprogrammierte Laufprogramme – wie beispielsweise eines für Smoothies, crushed Ice, Soßen, Nüsse oder Suppen – die dann durch das betätigen des jeweiligen Schalters oder Knopfes, den Mixvorgang automatisch zur gewünschten Konsistenz ausführen.
Zusätzlich können die Mixdauer und die Mixgeschwindigkeit in den meisten Fällen auch manuell geschalten werden. Zudem ist fast jeder Standmixer noch mit der Pulse – Funktion ausgestattet, die es durch Betätigung ermöglicht auf höchster Geschwindigkeitsstufe beliebig lange zu mixen, was sehr praktisch ist, wenn es nur mehr wenige Sekunden benötigt sein Mixgut in die gewünschte Festigkeit zu bringen.

Ist ein teurer Standmixer besser?

Wer einen leistungsstarken Standmixer kaufen will, dem kann diese Frage in den meisten Fällen nur mit JA beantwortet werden. Da bei einem Standmixer im unteren Preissegment aus kostentechnischen Gründen beim Hersteller in vielen Bereichen gespart werden muss, anderenfalls könnte ein solches Gerät nicht für unter Hundert Euro verkauft werden, daher sind die wichtigen Teile eines solchen Mixers minderwertigerer Qualität, was nicht heißen soll, diese Geräte sind zu nichts nutze, den ganz großen Belastungs – und Leistungstest bestehen sie aber allesamt nicht. Verbindungsteile, welche bei Standmixern im mittleren – und hohen Preissegment verarbeitet werden, wie etwa die Kupplung des Messerantriebes, die Messerhalterung oder die Arretierung des Mixbehälters sind aus hochwertigen Materialien hergestellt und garantieren dadurch ein sicheres und langanhaltendes Mixvergnügen.

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